Klettersteig Stöffelpark

Ein Ausflug zum Industrie- und Erlebnispark Stöffelpark im Westerwald

Ausflug zum Klettern im Stöffelpark

Der im Jahre 2006 eröffnete Tertiär- und Industrie-Erlebnispark Stöffelpark im Westerwaldkreis liegt in Enspel, zwischen Westerburg und Hachenburg, in der Nähe von Bad Marienberg.

Der Park wurde nach einer gleichnamigen Basaltkuppe benannt, die sich zwischen den Bächen Hornister und Nister befindet. Hier können Sie Kletterwände bezwingen und nebenbei Ihren Wissensdurst stillen.

Wenn Sie zu den aktiven Urlaubern gehören, die über ein wenig Klettererfahrung, einen Kletterschein sowie großen Wissensdurst verfügen, dann sind Sie hier genau richtig.

 

Basaltabbau und spektakuläre Funde aus Urzeiten

Das circa 140 Hektar große Basaltabbaugebiet zählt zu den größten zusammenhängenden Abbaugebieten im Westerwald. Hier begann bereits vor über 100 Jahren der Basaltabbau, der jedoch im Jahre 2000, bis auf einen aktiven Basaltbruch, auf dem Parkgelände eingestellt wurde.

Sie können historische Industriebauten bestaunen, die dem Basaltabbau dienten sowie die, seit 1990, geborgenen Fossilien bewundern, zu deren Bestand der Fund einer gleitfliegenden "Stöffelmaus" gehört. Zu den Funden zählen auch Amphibien, Krokodilzähne und Insekten.

Der Stöffelpark führt den Besucher durch 25 Millionen Jahre Erdgeschichte und vermittelt atemberaubende Einblicke in das Werden und Vergehen allen Lebens. Anschaulich und unterhaltsam erhalten Sie oder Ihre Kinder Antworten auf brennende Fragen rund um das menschliche Leben.

Ein 17 Meter hoher Aussichtsturm bietet Ihnen die Möglichkeit, das Gesamtbild des Stöffelparks in sich aufzunehmen.

 

Der Klettersteig im Stöffelpark

Doch nicht nur kleine und große Hobbyforscher kommen im Stöffelpark auf ihre Kosten, denn in der größten Brecheranlage wurde im Jahre 2008 ein Klettersteig erbaut.

Nach Vorlage eines Kletterscheins und dem Unterzeichnen eines Haftungsausschlusses, vorausgesetzt Sie verfügen über entsprechende Ausrüstung und ausreichende Kondition, steht dem Freeclimbing nichts mehr im Wege.

Ihnen steht eine Kletterlänge von 145 Metern bevor, wenn Sie sich für die schwierige Route entscheiden, doch Sie finden Entschädigung in der einmaligen Aussicht über den Westerwald, wenn Sie eine Rast am Fenstersims des Gebäudes einlegen.

Viel Spaß!